
Am ersten Juliwochenende stand für die Orientierungsläufer die Bayerische Meisterschaft auf der Langdistanz am Samstag und ein Bayerncuplauf auf der Mitteldistanz, welcher auch als Bundesranglistenlauf gewertet wurde, am Sonntag auf dem Programm. Als Ausrichter zeichnete Peter Weinig von Endsupurt Event verantwortlich und wählte dafür das äußerst anspruchsvolle Bayer- Böhmerwaldgelände unlängst der Grenze zu Tschechien am Almberg in der Gemeinde Mitterdorf aus. Steile Bergflanken mit unzähligen Steinen und Felsen, teilweise schwer belaufbar durch wadenhohe Heidelbeersträucher machten das Gelände durchaus meisterschaftswürdig. Der TV Osterhofen war vollständig mit seinen startberechtigten Läufern anwesend und stellte sich der Herausforderung. Auf der Langdistanzbahn am Samstag war neben genauem Kartenlesen im detailreichem, technisch schwierigem Gelände, das Erkennen und Finden der Idealroute auf teilweise kilometerlangen Postenverbindugen entscheidend. Zudem erschwerten kürzlich durchgeführte Forstarbeiten mit noch im Gelände verbliebenen geschlagenen Bäumen welche quer im Gelände lagen, das Durchkommen. So ergaben sich auch Siegerzeiten in fast allen Klassen deutlich über eine Stunde, das Mittelfeld fand sich meist nach 90 min. Laufzeit wieder im Ziel. Mit einem überragendem Lauf konnte Sepp Kümpfbeck in der H65 den 2. Platz bei der Bay. Meisterschaft lang, erlaufen. Gertrud kam mit Platz 3 noch auf das Podest in der D55, welches Siegfried in der H55 gerade noch verfehlte und auf dem 4. Platz landete. Iris, Martha, Peter und Olga konnten sich im Mittelfeld platzieren.
Ganz anders war die Mitteldistanz am Sonntag konzipiert. Hier galt es auf einer kurzen, steilen Bahn sehr viele Posten möglichst fehlerfrei und schnell anzulaufen. Postenverbindungen von 100 bis 300 Meter waren die Regel und so fand man stets viele quirlige Läufer um Posten rumschwirren, welche aber nicht immer die gesuchten waren. Die Bahnen entsprachen damit weitestgehend der Idealvorstellung einer Mitteldistanz und forderten im Bayerwaldgelände ihren Tribut. So konnten sich unsere Läufer bis auf Sepp, der ein richtig gutes Wochenende erwischte und den Sieg in H65 nach Hause brachte, nicht auf einen Spitzenplatz vorarbeiten und landeten verstreut im Mittelfeld.
Wir waren uns aber alle darüber einig, dass der Veranstalter hier ein perfektes OL-Wochenende organisert hatte welches nicht nur laufbetont physisch anspruchsvoll war, sondern auch die Orietierungskomponente unseres Sportes ausreichend zurfrieden stellte.






